Nach einer KI-Schulung sollten Mitarbeitende eine geeignete Aufgabe auswählen, freigegebene Daten verwenden und das Ergebnis fachlich prüfen können. Ob das gelingt, zeigt eine praktische Übung bis zur verwendbaren Ausgabe.

Formulieren Sie Lernziele als Handlungen
„Das Team kennt KI“ ist schwer zu überprüfen. Ein konkretes Lernziel lautet: Eine Person erstellt aus einer freigegebenen Vorlage einen Antwortentwurf und kennzeichnet die Angaben, die sie vor dem Versand kontrollieren muss. Ein weiteres Ziel kann sein, eine nicht belegte Aussage zu erkennen und den Entwurf zurückzustellen.
Die passende Aufgabe hängt von der Rolle ab. Im Kundenservice steht die richtige Auskunft im Vordergrund. Im Einkauf können Angebotsmerkmale verglichen werden. Führungskräfte müssen auch entscheiden können, welche Aufgaben sich für einen begrenzten Versuch eignen und welche Voraussetzungen fehlen.
Eine Übung mit eingebauten Prüfstellen
Verwenden Sie eine synthetische Anfrage und eine freigegebene Leistungsbeschreibung. Die Anfrage enthält eine Frage, die die Unterlagen beantworten, und eine weitere Frage, zu der Informationen fehlen. Der Auftrag an das Werkzeug lautet, einen Entwurf ausschließlich auf Grundlage der Vorlage zu erstellen und offene Punkte kenntlich zu machen.
Die Teilnehmenden prüfen anschließend Fakten, Zahlen, Zusagen und fehlende Informationen. Eine flüssige Antwort, die eine Lieferfrist erfindet, besteht die Übung nicht. Ein zurückgestellter Entwurf mit einer nachvollziehbaren Rückfrage kann dagegen das richtige Ergebnis sein.
Vier Fähigkeiten für den Arbeitsalltag
- Geeignete Daten erkennen: Welche Vorlage ist aktuell und für den gewählten Einsatz freigegeben?
- Den Auftrag begrenzen: Welche Ausgabe wird gebraucht, und welche Angaben darf das System nicht ergänzen?
- Ergebnisse kontrollieren: Stimmen Inhalt, Fundstellen, Namen, Zahlen und Zuständigkeiten?
- Bei Unsicherheit handeln: Wer entscheidet, und wie wird der bisherige Arbeitsweg weitergeführt?
Üben Sie diese Schritte im vorgesehenen Werkzeug und mit den tatsächlich geltenden Unternehmensregeln. Allgemeine Beispiele ersetzen keine Entscheidung darüber, welche Daten in Ihrer Umgebung verarbeitet werden dürfen.
Prüfen Sie den Transfer nach der Schulung
Vereinbaren Sie eine kleine Anwendung im Alltag und einen späteren Rückblick. Das Team dokumentiert Ausgangsaufgabe, Ergebnis und Nacharbeit. So sehen Sie, ob die Beschäftigten das Gelernte nutzen können oder an Zugängen, Vorlagen und fehlenden Freigaben scheitern.
Für die Auswertung reicht eine kurze Prüfliste: Wurde ein freigegebener Arbeitsweg genutzt? Hat die Person die fehlende Information erkannt? Ist das Ergebnis fachlich verwendbar? Wo braucht sie Unterstützung? Eine Teilnahmebescheinigung allein beantwortet diese Fragen nicht.
GO-ITC unterstützt bei praktischen KI-Schulungen für Unternehmen. Bringen Sie eine typische Aufgabe und Ihre bestehenden Daten- und Freigaberegeln mit, damit die Schulung zu den Arbeitsplätzen Ihres Teams passt.
Vertiefung: KI-Richtlinie für Mitarbeitende: 10 Regeln, die sofort helfen
Quellen und Einordnung · geprüft am 03.10.2026. Die Arbeitslisten sind redaktionelle Empfehlungen von GO-ITC. Beispiele sind keine Kundenberichte.
Andreas Gräbner-Omahna · Mit Unterstützung von KI erstellt.